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Reserviererei einrichten

Bereiche buchbar machen, Tische anlegen, Buchungszeiten und Gruppengrößen festlegen.

Die Reserviererei ist das Reservierungsmodul der Veranstalterei. Gäste buchen einen Tisch über ein öffentliches Formular, oder der Betrieb trägt ihre Reservierung ein, wenn sie anrufen oder vorbeikommen. Alle Buchungen erscheinen in einer Tagesansicht, in der Tische zugeordnet werden. Diese Seite beschreibt die Einrichtung: welche Bereiche buchbar sind, welche Tische es gibt, wann gebucht werden kann und welche Grenzen gelten.

Der Alltag mit Reservierungen wird unter Im Alltag beschrieben, das öffentliche Formular unter Buchungsformular.

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Voraussetzungen

Die Reserviererei gehört nicht zum Grundumfang. Sie ist in der entsprechenden Lizenz enthalten oder lässt sich jederzeit nachkaufen, ohne sie bleiben alle Reservierungsfunktionen unsichtbar.

Eingeschaltet wird sie unter Administration im Reiter Kommunikation, dann zur Karte Reservierungssysteme, die alle angebundenen Systeme anzeigt. Ein Klick auf den Button Reservierungssysteme führt zur Verwaltung. Dort steht die Reserviererei als eigener Anbieter neben den Fremdsystemen. Wird der Schiebeschalter auf aktiv gestellt, ist die Reserviererei aktiviert, sofern die entsprechende Lizenz beim Einrichten der Veranstalterei vorhanden war. Ansonsten kann hier ein nachträglich erworbener Schlüssel mit folgendem Muster eigegeben werden: VRR-XXXX-XXXX-XXXX-XX

Der Schieberegler Auto-Übernahme legt fest, ob eingehende Online-Reservierungen ohne Benachrichtigung an Admin oder Planer angenommen werden sollen. Das wird im Kapitel Im Alltag beschrieben.

Mit aktivierter Reserviererei zeigt die Startseite unter den heutigen Events auch die heutigen Reservierungen, mit einem Button zur vollständigen Reservierungsübersicht. Bei den Bereichen kommen die Felder für die Online-Reservierung hinzu.

Für das öffentliche Buchungsformular muss der Mailversand eingerichtet sein, die SMTP-Daten werden bei Administration unter Kommunikation hinterlegt. Wer online bucht, erfährt nur per Mail, dass die Reservierung angekommen ist, und bekommt so auch den Link zum Stornieren. Ohne Mailversand lässt sich die Reserviererei trotzdem einschalten: Reservierungen, die im Haus eingetragen werden, etwa nach einem Anruf, funktionieren sofort, nur das Online-Formular nimmt nichts an.

Die Reserviererei mit einer Lizenz freischalten
Die Reserviererei in den Reservierungssystemen aktivieren
Die Reserviererei in der Übersicht
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Bereich buchbar machen

Der Abschnitt Online-Reservierung in der Bereichs-Sidebar

Mit aktiver Reserviererei bekommt jeder Bereich in der Sidebar einen eigenen Abschnitt Online-Reservierung. Er gilt nur für Reservierungen – für Events bleibt der Bereich immer verfügbar.

Der Schalter Online buchbar entscheidet, ob der Bereich im Gastformular überhaupt auftaucht. Ein Bereich, der nur für Veranstaltungen oder Laufpublikum gedacht ist, bleibt hier aus.

Die Reihenfolge steuert, welcher Bereich zuerst belegt wird. Wählt der Gast keinen Raum, sucht das System ihn. Die kleinere Zahl kommt zuerst dran. So füllt sich erst der Gastraum und dann der Wintergarten, statt dass sich die Gäste über das Haus verteilen.

Die Umdeckzeit kommt auf die Verweildauer obendrauf, die bei den Buchungszeiten festgelegt wird (siehe Punkt 4). Bei zwei Stunden Verweildauer und 30 Minuten Umdeckzeit ist der Tisch zweieinhalb Stunden blockiert. Dem Gast werden nur die zwei Stunden genannt – die halbe Stunde gehört dem Service.

Max. Gruppe begrenzt, wie viele Personen über das Formular buchen dürfen. Wer mehr eingibt, bekommt statt freier Zeiten den Hinweis, sich telefonisch zu melden, samt der hinterlegten Nummer. Leer heißt: es begrenzt nur der Tischbestand, und da höchstens zwei Tische zusammengelegt werden, ergibt sich das Maximum aus den beiden größten Tischen des Hauses.

Unten in der Sidebar warnt ein gelber Hinweis, wenn ein Bereich buchbar ist, aber nicht funktionieren kann – etwa weil Buchungszeiten fehlen. Das fällt sonst erst auf, wenn Gäste ausbleiben.

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Tische

Jeder Tisch hat einen Namen und eine Platzzahl. Der Name ist auf sechs Zeichen begrenzt und rein intern – dem Gast wird er nie genannt. Kurze Kürzel wie GAR01 oder T7 sind sinnvoll: sie stehen später in der Belegungsanzeige und auf dem Function Sheet, wo wenig Platz ist.

Über Mehrere auf einmal lassen sich gleichartige Tische anlegen: Anzahl, Plätze je Tisch und ein Namensanfang – daraus entstehen T1, T2, T3 und so weiter. Die Namen sind danach frei änderbar.

Das Augen-Symbol legt einen Tisch still. Er zählt dann weder als frei noch als belegt: Stammtisch, Defekt, freigehaltener Durchgang. Wird ein Tisch gelöscht, an dem noch Reservierungen hängen, wird er stattdessen stillgelegt – sonst verlöre die Reservierung ihren Platz.

Es gibt keinen Tischplan. Das System kennt Namen und Plätze, aber nicht die Lage im Raum. Für eine Gruppe werden höchstens zwei Tische zusammengelegt – wer mehr braucht, ruft an, denn dann zählt auch, welche Tische nebeneinander stehen.

Ein Bereich ohne Tische ist kein Fehler: dort rechnet das System über die Kapazität des Bereichs, also über Plätze statt über Tische. Das passt für Betriebe, die ihre Tische ohnehin für jede Gruppe umstellen.

Tischliste mit Namen und Platzzahlen
Mehrere Tische auf einmal anlegen
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Buchungszeiten und Sperren

Buchungszeiten festlegen
Buchungszeiten je Wochentag
Bereich sperren

Ohne Buchungszeiten ist ein Bereich nicht buchbar. Je Wochentag wird ein Zeitfenster angelegt; ein Tag ohne Fenster ist ein Ruhetag. Von und Bis sind Ankunftszeiten, nicht die Öffnungszeit. 17:30 bis 21:00 heißt: der Gast kann zwischen halb sechs und neun kommen.

Wie lange er bleibt, steht in der Verweildauer, den beiden Feldern unter den Uhrzeiten: Stunden und Minuten in Viertelstunden, etwa 2 h und 30 min für zweieinhalb Stunden. Bei der letzten Ankunft um 21:00 Uhr wird der Tisch also erst um 23:30 Uhr frei, dazu kommt noch die Umdeckzeit.

Im Gastformular werden die Ankunftszeiten im Halbstundentakt angeboten: 17:30, 18:00, 18:30 und so weiter. Die letzte Ankunft steht immer zur Wahl, auch wenn sie nicht auf eine halbe Stunde fällt.

Auf alle Tage überträgt ein Zeitfenster auf die ganze Woche. Praktisch, wenn sich nur der Ruhetag unterscheidet.

Unter Gesperrt werden Zeiträume eingetragen, in denen dieser Bereich keine Reservierungen annimmt, etwa wegen Renovierung. Jeder Zeitraum hat Von, Bis und einen Grund; beide Tage zählen mit. Der Bereich taucht dann weder im Gastformular auf noch lässt er sich im Haus auswählen – dort steht er ausgegraut mit dem Zusatz (gesperrt).

Events lassen sich weiterhin planen, beim Speichern erscheint nur eine Rückfrage. Für Schließzeiten des ganzen Betriebs gibt es die Karte Betrieb geschlossen unter der Bereichstabelle, siehe Bereiche.

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