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Stammgäste

Gäste wiedererkennen, Vorlieben und Allergien hinterlegen – mit Einwilligung.

Normalerweise werden die Daten eines Gastes nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist aus der zugehörigen Reservierung entfernt. Ein Stammgast hat zugestimmt, dass sie bleiben. Dafür bekommt er einen eigenen Eintrag mit einer Notiz. Die ist das eigentliche Kapital: „keine Nüsse", „sitzt gern draußen", „kommt meist zehn Minuten später". Bei jeder Reservierung dieses Gastes steht die Notiz dem Service vor Augen.

Ohne Einwilligung gibt es keinen Stammgast. Sie wird bei der Buchung erteilt, online vom Gast selbst oder am Telefon gegenüber dem Betrieb, und lässt sich jederzeit widerrufen.

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Wo Stammgäste auftauchen

Stammgäste werden unter Kunden im Reiter Stammgäste verwaltet, neben den Eventkunden (Punkt 4).

In der Reservierungsliste steht hinter dem Namen eines Stammgastes ein kleines Symbol; der Tooltip zeigt die Notiz. In der Übersicht zum Drucken steht stattdessen ein * hinter dem Namen, und auf der Liste mit Kontaktdaten die Notiz selbst.

Beim Eintragen einer Reservierung werden Stammgäste während des Tippens vorgeschlagen (Punkt 3), und die Suche oben in der Anwendung findet sie ebenfalls, auch über ihre Notiz. Wer „Nüsse" eingibt, findet den Gast mit der Allergie, selbst wenn ihm der Name nicht einfällt.

Stammgast-Symbol in der Reservierungsliste
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Einwilligung

Einwilligung im Buchungsformular
Einwilligung im manuellen Formular

Im Buchungsformular steht unter der Anmerkung ein Kästchen: Meine Daten für künftige Reservierungen speichern. Es ist bewusst nicht vorangekreuzt. Eine vorangekreuzte Einwilligung wäre unwirksam.

Online wird der Gast an seiner E-Mail-Adresse wiedererkannt. Bucht er ein zweites Mal mit derselben Adresse, landet die Reservierung beim bestehenden Eintrag, statt einen neuen anzulegen. Name und Telefonnummer werden dabei aktualisiert, die Notiz bleibt unangetastet, sie gehört dem Betrieb, nicht dem Gast.

Für telefonische oder persönliche Reservierungen gibt es im Formular den Schalter Als Stammgast speichern. Er wird nur gesetzt, wenn der Gast zugestimmt hat.

Die Einwilligung wirkt ab der Buchung, nicht rückwirkend. Ältere Reservierungen desselben Gastes bleiben unverknüpft und fallen weiter unter die Aufbewahrungsfrist. Wer eine solche Reservierung doch zuordnen will, öffnet sie und setzt den Schalter nachträglich.

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Am Telefon wiedererkennen

Ab dem zweiten Buchstaben im Namensfeld schlägt das Formular passende Stammgäste vor, jeweils mit Telefonnummer. Daran erkennt man, wer gemeint ist. „Müller" gibt es oft.

Ein Klick übernimmt Name, Telefonnummer und E-Mail und zeigt die Notiz unter dem Feld. Das ist der Moment, in dem sich die Funktion auszahlt: am Telefon lässt sich gleich nachfragen, ob es z.B. beim Nussverzicht bleibt.

Zugeordnet wird nie automatisch. Eine falsche Zuordnung brächte die Notiz des einen Gastes zum anderen, und bei einer Allergie wäre das gefährlich. Wer den Vorschlag nicht anklickt und weitertippt, legt keinen Stammgast an, es sei denn, der Schalter wird gesetzt.

Dasselbe gilt beim nachträglichen Zuordnen: wird bei einer bestehenden Reservierung der Schalter gesetzt, erscheinen die Vorschläge ebenfalls.

Vorschläge beim Tippen des Namens
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Stammgäste verwalten

Reiter Stammgäste bei den Kunden
Besuche eines Stammgastes

Unter Kunden zeigt der Reiter Stammgäste alle Einträge mit Telefonnummer, E-Mail und der Zahl ihrer Reservierungen. Das Suchfeld über den Reitern filtert beim Tippen.

Ein Klick auf die Zahl zeigt die Besuche mit Datum, Uhrzeit, Personenzahl, Bereich und Tisch. Stammgäste haben oft Stammplätze – wer dreimal an GAR04 saß, sitzt beim vierten Mal gern wieder dort. Ein Klick auf einen Besuch springt zu diesem Tag in der Reservierungsübersicht.

Ein Klick auf die Zeile öffnet die Sidebar mit Name, Telefon, E-Mail und Notizen. Ansprechpersonen wie bei den Eventkunden gibt es hier nicht. Aus einer Reservierung heraus führt der Button Stammgast bearbeiten direkt hierher.

Ist der Reiter Stammgäste gewählt, legt der Button oben einen neuen Stammgast an. Das ist nur sinnvoll, wenn der Gast zugestimmt hat.

Wird ein Stammgast gelöscht, verlieren seine Reservierungen die Verknüpfung. Für sie gilt dann wieder die normale Aufbewahrungsfrist.

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Widerruf und Auskunft

Jede Bestätigungsmail an einen Stammgast enthält einen Link zum Widerruf – in jeder, nicht nur in der ersten, denn wer nach einem Jahr widerrufen will, sucht keine alte Mail.

Der Link führt auf eine Seite, die zeigt, was gespeichert ist: Name, Telefon, E-Mail und die Notiz. Erst ein Klick auf Daten löschen widerruft tatsächlich. Diese Zwischenstufe ist Absicht: Mailprogramme und Virenscanner rufen Links automatisch auf, und ohne Rückfrage wären die Daten weg, bevor der Gast die Mail gelesen hat.

Beim Widerruf wird der Stammgast gelöscht, und seine vergangenen Reservierungen werden anonymisiert. Künftige bleiben vollständig, der Betrieb muss den Gast am Termin noch erreichen können.

Fragt ein Gast, welche Daten gespeichert sind, genügt ein Blick in die Sidebar im Bereich Kunden. Auf Verlangen steht die Auskunft auch schriftlich zu.

Bestätigungsmail für den Gast
Widerrufsseite für den Gast

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